Natur und Umwelt
Veranstaltungen der NaturFreunde Baden-Württemberg

Nord Süd Partnerschaft

 Nord-Süd-Partnerschaften für den Klimaschutz - Klimaprojekt Bremen – Togo
Um die Auseinandersetzung mit Themen wie „globale Umweltzerstörung“ sowie „Klimawandel und Klimaschutz“ bei den Naturfreunden-Verbänden weltweit zu fördern, sollen „Nord-Süd-Partnerschaften für den Klimaschutz“ aufgebaut werden.

Das Projekt „Nord-Süd-Partnerschaften für den Klimaschutz“ ist ein Beitrag des Naturfreunde Landesverbandes Bremen e.V. im Sinne des XX. Kongresses der Naturfreunde in Liberec.     


http://www.nf-klimapartner.net/

300 Euro für eine Schulbaumschule

Die NaturFreunde Deutschlands unterstützen ein Baumschulprojekt in Togo

Umwelterziehung ist seit langer Zeit eines der Anliegen der togoischen NaturFreunde von CASE Togo. Dank der finanziellen Unterstützung der NaturFreunde Internationale (NFI) und der NaturFreunde Bremen konnte CASE Togo zum Beispiel ein Umweltbildungshandbuch erstellen mit Erklärungen relevanter Umweltprobleme im 21. Jahrhundert sowie praktischen Verhaltensanleitungen zum Schutze der Natur.

Eine der Hauptaktivitäten von CASE Togo ist allerdings die Einrichtungen von Baumschulen in den Schulen, an denen CASE-Togo-Umweltclubs existieren. Dort wird in die Praxis der Baumpflanzung eingeführt, etwa die Behandlung von Samen, das Einsetzen, die Verpflanzung, die richtige Pflege ...

Die Setzlinge, die in diesen Schul-Baumschulen gezogen werden, ermöglichen neue Grünflächen in den Schulen sowie weitere Wiederaufforstungen. Das Projekt soll im Schuljahr 2011/2012 stattfinden und umfasst fünf Schulen in der Region Plateaux bei Kpalimé.

An diesem gemeinsamen Projekt können sich auch kleine Ortsgruppen beteiligen und zum Beispiel die Partnerschaft für eine Schule übernehmen. Die Einrichtung einer Baumschule kostet 300 Euro pro Schule. Das Geld wird dann investiert in Hacken, Gießkannen, Macheten, Saatgut, Komposterde sowie Pflanzsäckchen.

Sollte mehr Geld gespendet werden, wird das Projekt auf weitere Schulen ausgeweitet.

Wir NaturFreunde Ulm
haben in unserem Jubiläumsjahr 2012 ein Projekt der NaturFreunde Togo unterstützt.
In diesem Projekt werden von den dortigen NaturFreunden Bäume gepflanzt, die die drohende Verwüstung aufhalten soll. Diese Desertifikation führt dazu, dass die landwirtschaftlichen Anbauflächen immer weniger werden und viele Menschen deshalb in die größeren Küstenstädte auswandern, um dort in Slums zu leben, ohne Arbeit und ohne Perspektive.
Wir zeigten uns solidarisch und sammelten im Jubiläumsjahr Spenden und verkauften über das Jahr Bäume und Pflanzen, um die NaturFreunde in Togo finanziell zu unterstützen.

"100 Jahre NaturFreunde Ulm - 100 Bäume und mehr für Togo"

Den Auftakt zu diesem ehrgeizigen Ziel bildete die Jubiläumsfeier der Ortsgruppe am 24. März 2012 im Ulmer Museum.

Während vieler Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2012 wurden  2200,-Euro gespendet.










Bei der Jubiläumsveranstaltung
Beim Bergfest im Zelt am "Spatzennest"
mit "Grachmusikoff"

weitere Bilder "100 Jahre NaturFreunde Ulm"  hier



NaturFreunde engagieren sich in Afrika für Umwelt-und Naturschutz

Schon länger pflegt die internationale NaturFreunde-Bewegung verstärkt Kontakte mit Organisationen und Vereinen in Afrika, die sich für Umwelt- und Naturschutz engagieren und im sanften Tourismus tätig sind.

Alle diese Kontakte gehen auf den Wunsch der afrikanischen Vereine zurück, Anschluss an die internationale NaturFreunde-Bewegung zu finden. Sie erhoffen sich davon eine Stärkung ihrer Position im eigenen Land und eine erhöhte Aufmerksamkeit für Natur- und Umweltschutz sowie im nachhaltigen Tourismus.

Die NaturFreunde – eine internationale, solidarische Bewegung
Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern beinhaltet meist auch eine finanzielle Unterstützung für deren Projekte, wobei die Anliegen der afrikanischen NaturFreunde mit denen der europäischen NaturFreunde-Bbewegung übereinstimmen: Internationale Solidarität ist seit der Gründung der NaturFreunde eines der Grundprinzipien.
Die afrikanischen NaturFreunde engagieren sich für den Natur- und Umweltschutz, gegen die Wüstenbildung, für den Erhalt der Artenvielfalt, für Umweltbildung, Armutsbekämpfung sowie den sanften und sozial verträglichen Tourismus.

Ihre Aufforstungsprojekte und Schutzprogramme für Mangroven etwa können auch als Beiträge zum Klimaschutz gesehen werden. So bleibt die Unterstützung keinesfalls eine Einbahnstraße. Denn diese Aktivitäten haben nicht nur für Afrika Bedeutung, sondern wirken auch positiv auf Europa zurück.

Internationales Engagement für Afrika gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die industrialisierten Länder haben Verantwortung gegenüber den sogenannten Entwicklungsländern. Und auch europäische NaturFreunde sind dazu aufgerufen, einen Teil dieser Verantwortung für einen Kontinent zu übernehmen, der nicht zuletzt durch Ausbeutung in der Kolonialzeit, aber auch durch aktuelle globalisierte Wirtschaftspraktiken, Ausbeutung von Naturressourcen, Biopiraterie, überzogenen Konsum und immer höhere Ansprüche in den industrialisierten Ländern Schaden genommen hat.
Parallel zu dieser Aufbauhilfe, manchmal auch schon vorher, entwickelt sich bei den Beteiligten häufig der Wunsch, einander kennen zu lernen. Die afrikanischen Organisationen erarbeiten dazu Reiseangebote für europäische NaturFreunde-Gruppen, aber auch europäische NaturFreunde laden ihre afrikanischen Partner ein.

Mit den senegalesischen NaturFreunden hat etwa die NaturFreunde Internationale (NFI) zum ersten Mal auf NaturFreunde-Ebene in einer Nord-Südkooperation ein Modell für nachhaltiges, partnerschaftliches und solidarisches Reisen geschaffen. Zahlreiche NaturFreunde-Gruppen haben dieses Angebot bereits genutzt. Ein weiterer Schritt konkreter Zusammenarbeit wurde mit der marokkanischen Partnerorganisation Tiwizi Chtouka Ait Baha gesetzt, mit der ebenfalls bereits einige Reisen geplant und durchgeführt wurden. Das gleich gilt für Togo: Die erste internationale NaturFreunde-Reise fand im November 2008 statt.

Auf den folgenden Seiten sehen Sie Kurzbeschreibungen einiger deutsch-afrikanischer NaturFreunde-Projekte im Senegal,  und in Togo. Bitte kontaktieren Sie die angegebenen Ansprechpartner nicht nur, wenn Sie mehr über das jeweilige Projekt erfahren oder es gar unterstützen wollen: Auch wenn Sie konkrete Informationen über das jeweilige Projektgebiet benötigen, vielleicht um eine eigene Reise vorzubereiten, helfen Ihnen die NaturFreunde gerne weiter.
Auch die NaturFreunde Internationale (NFI) organisiert und begleitet NaturFreunde-Begegnungen, zudem bietet sich als naturfreundlicher Übernachtungsort das erste afrikanische Naturfreundehaus im Senegal an. hier
Petra Müller
Bundesfachbereichsvorstand für Kultur und Bildung der NaturFreunde Deutschlands (NFD)
und Vizepräsidentin der NaturFreunde Internationale (NFI